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Fachschaft Erziehungs- & Bildungswissenschaften Marburg

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Dauerbrenner

Anwesenheitspflicht:

Es gibt keine Anwesenheitspflicht in unserem Institut.
In der Studien- und Prüfungsordnung unseres Instituts wird die Anwesenheitspflicht nicht thematisiert bzw. definiert. Die allgemeinen Bestimmungen der Uni (siehe Link unten) sagen dazu folgendes: "[...] Die Anwesenheit ist in geeigneter Weise festzustellen. [...]" (§15 / 2) Diese Formulierung ist letzthin entscheidend. Was meint 'in geeigneter Weise'? Letztlich lässt sich die Anwesenheit nur über die Kontrolle der Personalausweise regeln. Gewöhnliche Teilnahme- und Anwesenheitslisten sind schlicht anfällig für Täuschungen. Juristisch ließe sich die Aberkennung eurer Seminarteilnahme also nicht durchsetzen, wenn diese nicht 'in geeigneter Weise' festgestellt worden ist.
Ausnahme bilden Seminare mit Übungscharakter: also z.B. Gesprächsberatung, wo konkrete Situationen nachgestellt werden.
Wenn ihr weiterhin unsicher seid, könntet ihr euch auch an das Studiendekanat des Fachbereichs 21 wenden.

https://www.uni-marburg.de/administration/amtlich/51_2010.pdf


Staatliche Anerkennung des B.A:

Ein Thema, welches oft zu Irritationen führt, ist die Frage nach der nicht gegebenen staatlichen Anerkennung des B.A (und M.A) Studiengangs. Das klingt zunächst schlimmer als es in der Regel ist. Für die große Mehrheit der Absolventinnen stellt das nämlich in der späteren Bewerbungs- und Berufspraxis kein Problem dar. Seit dem Sommersemester 2017 gelten alle Absolventinnen an unserem Institut zudem (im Land Hessen) als Pädagogische Fachkräfte für die Kinder- und Jugendhilfe.

Was ist die staatliche Anerkennung?
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Anerkennung_(Sozialarbeiter)
https://www.dbsh.de/beruf/staatl-anerkennung.html
https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/read.php?94,1310714

In der FAQ des Fachbereichs 21 ist folgendes zu lesen:
"Sie erwerben als Absolventin des BA (und MA) "Erziehungs- und Bildungswissenschaft" an der Philipps-Universität Marburg nicht die staatliche Anerkennung als "Sozialpädagogin" oder "Sozialarbeiterin". Auch nachträglich ist eine staatliche Anerkennung nicht zu erlangen, es handelt sich hierbei um gesetzlich geregelte Anforderungen an die Ausbildung (inhaltlich und strukturell), die Sie als BA-Absolventin (Uni) nicht erfüllen und auch durch längere Berufserfahrung nicht "nachholen" können. Es handelt sich um einen strukturell anderen Studiengang.
Sie sollten sich jedoch dennoch auch auf die Stellen bewerben, die eine staatliche Anerkennung verlangen, es handelt sich nicht immer um unhintergehbare Kriterien oder Vorgaben seitens des Arbeitgebers oder Trägers, dies ist, wenn überhaupt, bei kommunalen Arbeitgeberinnen der Fall, freie Träger sind häufig nicht an das Vorhandensein einer staatlichen Anerkennung für "Sozialarbeit/Sozialpädagogik" gebunden."

In der Regel gibt es im Wintersemester auch immer eine Info-Veranstaltung zu dieser Thematik. Bei weiteren Fragen, wendet euch bitte an unsere Studienberatung (Christine Hartig).


BAföG-Verlängerung bei ehrenamtlicher Fachschaftsarbeit:

Es ist prinzipiell möglich für ein 7. Semester BAföG zu erhalten, wenn dem BAföG-Amt der Umfang des eigenen Fachschaftsengagements nachgewiesen werden kann.
Das bedeutet zunächst, dass es schwierig wird, euer Engagement nachzuweisen, wenn ihr erst im 5. oder 6. Semester mit (aktiver) Fachschaftsarbeit in Berührung kommt. Je früher, desto besser also. Dann habt ihr nämlich ausreichend Zeit, um euch in hochschulpolitische Ämter wählen zu lassen; also Arbeit, die sich relativ leicht nachweisen lässt - gut für die Bürokrat_Innen im BAfög-Amt. Also kommt vorbei ! Im Zweifel kann euch die Sozialberatung des AStAs diesbezüglich ganz genau beraten.

https://mirror.asta-marburg.de/


Hochschulfinanzierung Fachbereich/Institut Erziehungswissenschaften:

Kennt ihr das? Überfüllte Veranstaltungen, langes Warten auf Prüfungsergebnisse, überlastete Prüfer*innen?
Wir haben keine Lust mehr alljährlich den Institutshaushalt zähneknirschend durchzuwinken und dem unwürd igen Treiben hilf-, macht- und ahnungslos beizuwohnen. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach den Ursachen der darbenden Erziehungswissenschaften gemacht. Welches Geflecht aus Gesetzen und Verordnungen die negativen Auswirkungen, mit denen wir im Studienalltag konfrontiert sind, begünstigt, versuchen wir im Folgenden darzustellen.

Ausführliches Dokument hier herunterladen: Hochschulfinanzierung Institut Erziehungswissenschaften

Wir betonen ausdrücklich, dass wir hier ausschließlich einen Blick auf die Erziehungswissenschaften werfen. Uns ist bewusst, dass auch andere Fachbereiche mit Unterfinanzierung zu kämpfen haben.


Praxisanteile im Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Die Fachschaft FABIWI misst den Praxisanteilen im Bachelorstudium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften einen sehr hohen Wert zu. Wir halten das Sammeln von praktischen Erfahrungen für essentiell, um ein ausgewogenes und nachhaltiges Studien-/Bildungserlebnis zu erfahren.
Aus diesen Gründen beziehen wir zu folgenden Punkten Stellung.

Praktikum:

Es ist sehr wichtig sich adäquat über die Formalia des Praxismoduls BA6 zu informieren. Die entsprechenden Informationen werden euch während des zweiten Semesters in den Tutorien der "Praktikumsvorbereitung" und auf folgender Seite vermittelt:
https://www.uni-marburg.de/fb21/studium/studiengaenge/ba-erbi/studiengangsprofil/studienaufbau/praktikum.

Wir als Fachschaft stellen uns hierbei entschieden gegen die Ausbeutung von Studierenden. Einige Betriebe versuchen die Praktikant*innen als kostenlose Arbeitskräfte zu missbrauchen. Das verurteilen wir aufs Schärfste und weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine studierende Person ihr Praktikum unbezahlt ableisten muss. In einigen Bereichen mag dies üblich und ggf. auch unvermeidlich sein, jedoch gibt es für uns viele Möglichkeiten auch bezahlt nötige und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen Euch dabei unterstützen gute Praktikumsplätze zu finden. Wir sind im pädagogischen Berufsleben Marburgs gut vernetzt, haben viele Erfahrungswerte und möchten allen Hilfesuchenden, die sich an uns wenden, unsere Unterstützung anbieten.

Projektstudium:

Vor Beginn des Projektstudiums bietet es sich an sich über die Formalia zu informieren (entsprechende Infos: https://www.uni-marburg.de/fb21/studium/studiengaenge/ba-erbi/lehrveranstaltungen/projektstba10) und sich genug Zeit lassen, um im Studium anzukommen und sich in der pädagogischen Welt zu orientieren. Für das Projektstudium existiert ein großes Spektrum an möglichen Ideen, Aufgaben und Aktivitäten.

Niemand sollte das große Potential, das ein wirklich gutes Projektstudium bietet, mit Tätigkeiten verschwenden, die weder im eigenen Interessensbereich liegen, noch Chancen zu persönlichen Weiterentwicklung bieten. Warnen möchten wir vor "Fertigpaketen", schon fertigen Konzepten/Projekt-Skizzen, die nur noch realisiert werden müssen und allzu verlockend daher kommen mögen, jedoch keinen Raum für persönliche Entfaltung und Kreativität bieten.Wir als Fachschaft verstehen uns als Kondensationspunkt für die Interessen und Ideen der Studierenden. Anbieten möchten wir Dialog und Hilfestellung bei der Entwicklung/Konkretisierung von noch vagen Gedanken, Ideen, Tendenzen usw. Nirgendwo sonst hat man im Studium die Möglichkeit ein Projekt von der frühen Idee über die Konzeption und Durchführung bis hin zur Evaluation in Eigenregie zu gestalten.
An dieser Stelle möchten wir einige Projektideen, die als Inspiration dienen könnten, präsentieren:

- Erstellung eines Kinderbuches/Comics
- Durchführen einer kleinen Studie
- Planung und Durchführung eines Workshops/päd. Events (auch im Rahmen der OE, oder in einem Begegnungszentrum des Studentenwerks Marburg...)
- Das Konzipieren und Erstellen eines Betreuungsangebotes/päd. Angebots bei einem Festival (z.B. beim Trebur Open Air)

Wir freuen uns über jeden Erfahrungsbericht, der uns erreicht!
Viel Erfolg, Spaß, Freude und wertvolle Erlebnisse/Erkenntnisse beim Erkunden der pädagogischen Wirklichkeit wünscht euch eure FABIWI


Anerkennung des Praktikumsmoduls B.A.:

Wenn ihr eine (pädagogische) Ausbildung abgeschlossen habt, über entsprechende Berufserfahrung verfügt und die praktische Arbeit nicht länger als ein Jahr her ist, dann habt ihr gute Chancen auf eine Teil-Anerkennung des Praktikummoduls (BA6). Ihr könnt diesbezüglich einen Antrag im Prüfungsausschuss stellen. Schreibt einfach eine Mail an die Verantwortlichen des Praktikummoduls (Wiebke Dierkes und Iris Männle) bzw. besucht deren Sprechstunden.


Verspätete Korrekturen/Bewertungen von modulabschließenden Prüfungsleistungen

Wir bedauern es sehr, dass es in den letzten Semestern zunehmend zu Verspätungen bei der Korrektur bzw. der Bewertung von Prüfungsleistungen an unserem Institut gekommen ist. Der Umstand, dass Studierende nach der fristgerechten Abgabe ihrer Abschlussarbeit daran gehindert werden, pünktlich ihre zugesagte Arbeitsstelle anzutreten, da ihre Bachelornote aufgrund von verspäteten Korrekturen noch nicht zur Verfügung steht, ist unhaltbar!

Uns ist bewusst, dass bedingt durch den Charkater der Erziehungs- und Bildungswissenschaft als Massenstudiengang eine besondere Belastung der Lehrenden durch zahlreiche Prüfungen besteht, die sie neben der Drittmittelaquise, der Lehre und ihrer eigenen Forschung bewältigen müssen. Wir möchten Verständnis äußern, dass diese Umstände gelegentlich kleine unerfreuliche Auswirkungen auf die Betreuung der einzelnen Studierenden mit sich bringen können. Jedoch erwarten wir, dass trotz dieser Widrigkeiten das Wohl der Studierenden immer oberste Priorität für unsere Lehrenden hat. Andere Tätigkeiten müssen hinter die direkte Verantwortung gegenüber der einzelnen Studierenden zurücktreten. Die Abhängigkeit der Studierenden von den Lehrenden darf sich nicht nachteilig auswirken.

Für uns wird der Bildungserfolg eines Studiums maßgeblich von der Kooperation aller Beteiligten bestimmt. Vertrauen und Verbindlichkeit bilden hierbei die Basis für gute Zusammenarbeit.

Dies beinhaltet das Einhalten von Fristen, auch von Seiten der Lehrenden. Aus diesem Grund fordern wir alle Beteiligten dazu auf entsprechende Schritte einzuleiten, um diese Missstände schnellstmöglich zu beheben. Betroffene Studierende wollen wir dazu ermutigen sich bei uns zu melden und uns ihren Fall zu schildern, sodass wir das Ausmaß dieser Problematik exakt erfassen und uns für euch einsetzen können!

FABIWI



Ihr habt weitere Fragen oder Themen, die wir als Dauerbrenner festhalten sollten? Schreibt uns eine Mail oder kommt zur nächsten Sitzung !