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Fachschaft Erziehungs- & Bildungswissenschaften Marburg

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Gremien

Fachschaftsrat (FSR):

Der Fachschaftsrat wird von allen Studierenden innerhalb eines Fachbereichs gewählt. Er besteht nur aus Studierenden des eigenen Fachbereichs und wird bei den jährlich stattfindenden Hochschulwahlen (im SoSe) von den Studierenden des Fachbereichs 21 (Schulpädagogik, Abenteuer- und Erlebnispädagogik, Motologie und Sport und den Erziehungswissenschaften) für eine Wahlperiode (Oktober des bestehenden – September des folgenden Jahres) gewählt. Je nach Größe der Institute variiert die Anzahl der Entsendungen in den FSR. Die Fachschaftsräte vertreten also formal die Interessen der Studierenden am Fachbereich. Die gewählten Mitglieder sind im Namen der Fachschaft unterschriften- und entsendungsberechtigt. Gewählte FSR können also darüber bestimmen, welche Studierenden in den Gremien die Interessen der Studierendenschaft vertreten sollen.

Direktorium:

Das Direktorium ist ein institutsspezifisches Gremium und kann auf administrativer Ebene als das Herzstück des Instituts bezeichnet werden. Die Sitzungen sind öffentlich (!) und finden während der Vorlesungszeit monatlich statt. Hier wird alles diskutiert und entschieden, was für das Institut relevant sein könnte (Lehre / Forschung / Finanzierung / Verwaltung / Prüfungsordnung etc.).
Stimmberechtigt sind acht Professor*innen, drei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, drei studentische Vertreter*innen und ein/e technisch-administrative Mitarbeiter*in.

Prüfungsausschuss (BA, MA):

Der Bachelor-Master-Prüfungsausschuss ist nicht öffentlich und setzt sich zusammen aus drei Professor*innen, zwei studentischen Vertreter*innen (BA/MA), je einer Vertretung des Prüfungsbüros für BA und MA (nur in beratender Position) sowie der Studienberatung (ebenfalls nur in beratender Position). Hier werden hauptsächlich mögliche Änderungen der Prüfungsordnung sowie Anträge (z.B. Prüfungsverlängerung) von Studierenden diskutiert und entschieden.

Dieser Ausschuss hat die Befugnis über Anträge von Studierenden zu diskutieren und über diese auch direkt zu entscheiden. In den Aufgabenbereich dieses Ausschusses fallen z.B.:

• Anträge von Studierenden auf Anrechnung von Seminaren oder Leistungen in anderen Fächern, die als Nebenfachleistungen anerkannt werden sollen (in der Regel Anrechnungen aus dem vorherigen Studium für das aktuelle in Marburg)
• Anträge auf Änderung einer Prüfungsform in Einzelfällen (z.B. das Umwandeln einer schriftlichen Prüfungen in eine mündliche Prüfung)
• Anträge auf Zeitverlängerung bei Abschlussarbeiten (Einzelfallentscheidungen)
• Widerspruch gegen Noten
• Zuweisung des*der Zweitgutachter*in für die Abschlussarbeit
• Entscheidung über Modifizierung von Prüfungsformen einzelner Module (Änderungen in der Prüfungsordnung)
Die Sitzungen dieses Ausschusses finden monatlich statt.

Praktikumsausschuss:

Der Praktikumsausschuss ist ein nicht entscheidungsfähiges Gremium von Praktikumsbeauftragten und Fachschaftsmitgliedern und tagt mindestens einmal im Semester. Hier werden z.B. Anträge von Studierenden rund um die Praktikumsmodule in BA und MA diskutiert und ggfs. Empfehlungen an den Prüfungsausschuss ausgesprochen.

Ausschuss für Studium und Lehre:

Der Ausschuss für Studium und Lehre ist kein entscheidungsbefugtes Gremium. In eher informellem Rahmen werden unterschiedliche Probleme Studium und Lehre betreffend (z.B. Handynutzung in Vorlesungen, Gestaltung von Seminaren mit hoher Anzahl von Studierenden) besprochen und diskutiert. Ggf. werden die Ergebnisse in entscheidungsbefugte Gremien weitergetragen.
Der Ausschuss besteht aus einer studentischen Vertretung, drei Profesor*innen und einer stimmberechtigen Vertretung aus dem Mittelbau.

Berufungskommission (BF):

Berufungskommissionen werden immer dann einberufen, wenn ein Lehrstuhl bzw. eine Professur neu besetzt wird. Der Kommission gehören zwei Studierende an.

Reakkreditierungskommission:

Alle fünf bis sieben Jahre wird ein Studiengang reakkreditiert. D.h. es wird die Qualität der einzelnen Elemente überprüft, aus denen sich ein Studiengang zusammensetzt (Modulstruktur, Lehrinhalte, Prüfungsleistungen etc.). Die Studiengänge befinden sich auf diese Weise in einem ständigen Wandel. Der Prozess der Reakkreditierung wird von zwei stimmberechtigten Studierendenvertreter*innen begleitet.

Fachbereichsrat (FBR):

Das höchste Gremium auf Fachbereichsebene ist der FBR.
Der FBR trifft alle wichtigen Entscheidungen am Fachbereich. Er erlässt die Prüfungs- und Studienordnung und schlägt Studiengangsänderungen, Forschungsplanung und die Umgestaltung des Fachbereichs vor. Ebenso werden Verwaltungsangelegenheiten verhandelt.
Im FBR werden u.a. auch die Dekan*innen des Fachbereichs gewählt. Also: Studiendekan*in (studentische Angelegenheiten, Lehre), Dekan*in (Vertreter*in des FB auf gesamtuniversitärer Ebene) und Prodekan*in..
Auch hier werden bei den jährlichen Hochschulwahlen (siehe FSR) Studierende der „aktiven“ Fachschaft von der Studierendenschaft des Instituts für eine Wahlperiode (Oktober – September) gewählt.
Stimmberechtigt sind in aller Regel drei studentische Vertreter*innen, sieben Professor*innen, zwei wissenschaftliche Mitabeiter*innen und eine administrativ-technische Vertretung. Auch die Frauenbeauftragte des Fachbereichs nimmt idR an den Sitzungen teil, ist aber nicht stimmberechtigt.

Studienkoordinationsausschuss (StudiKoor):

Der Ausschuss bespricht institutsübergreifend das Lehrangebot am Fachbereich für das kommende Semster. Der Ausschuss bietet außerdem die Möglichkeit einer fachschaftsübergreifenden Vernetzung/Positionierung, da idR jede Fachschaft des Fachbereichs eine Vertretung entsendet. Dem Ausschuss sitzt der*die Studiendekan*in vor.

Gleichstellungskommission:

Das Gremium ist kein entscheidungsbefugtes Gremium des Fachbereichs. Vertreter*Innen kommen aus allen Bereichen des Fachbereichs und repräsentieren in der Regel eine der Benachteiligungsachsen (siehe unten). Es kann jede*r Beteiligte durch eine offene Wahl die Position des Vorsitzes erhalten. In jeder Kommission der unterschiedlichen Benachteiligungsachsen sind sowohl die Mittelbauebene als auch die Studierendenebene vertreten.
Benachteiligungsachsen sind hier:
• Frauenbeauftragte
• Menschen mit Behinderung
• Menschen mit Migrationshintergrund
• Menschen mit jeglichen sexuellen Orientierungen und Verortungen
• Lehrenden-Ebene mindestens ein Mitglied

Frauenbeauftragte:

Ansprechpartnerinnen für alle am Fachbereich beschäftigten oder studierenden Frauen in Fragen der Frauenförderung bzw. Gleichstellung.

QSL-Mittel-Kommission (Sondermittel zur Sicherung von Studium und Lehre):

Die QSL-Mittel-Kommission entscheidet über die Freigabe und Verwendung von Geldern am Fachbereich. Sie existiert zum einen als zentrales Gremium auf universitärer Ebene und noch einmal als Fachbereichskommission. Es handelt sich hierbei um Sondermittel, die seit dem Wintersemester 08/09 vom Land Hessen an die Universitäten ausgeschüttet werden. Durch den Wegfall der Studiengebühren entstand den hessischen Universitäten ein Haushaltsdefizit, welches das Land zumindest teilweise zu decken versprach. Die Mitglieder treffen sich mindestens einmal im Semester, um über die Verteilung der Gelder zu entscheiden. Prinzipiell entsendet jedes Institut am Fachbereich eine studentische Vertretung (also bei uns vier Vertreter*innen).

Fachschaftenkonferenz (FSK)

Die Fachschaftenkonferenz (FSK) ist das gemeinsame Gremium der Fachschaften auf universitärer Ebene. Auf den Sitzungen der FSK wird (bis auf wenige Ausnahmen) über die Anträge der Fachschaften entschieden. Sie dient in erster Linie jedoch als eine Austausch- und Diskussionsplattform für die Fachschaften untereinander und ist ihr gemeinsames Sprachrohr. Innerhalb der FSK wird auch über den jährlichen Haushalt der Fachschaften entschieden.

Schaubild zu Gremien